Jetzt anmelden zum Falken Sommercamp 2018!

Ferien mit den Falken: das heißt Abenteuer, Spiel & Spaß und Selbstbestimmung. Dieses Jahr errichten wir unser Zeltlager in den Alpen mit Blick auf das Schloss Neuschwanstein – es geht nach Reinwarzhofen!

Frei nach dem Motto: „Was du erlebst, bestimmst du selbst“ kannst Du Deine Ideen im Falken-Camp verwirklichen. Ob baden im See, im Schatten vom Alltag erholen oder Sport machen – Du entscheidest, was Du machst. Wie jedes Jahr wird es auch Workshop-Reihen zu unterschiedlichen Themen geben, bei denen Du mitmachen kannst, u.a. zu Feminismus, Kapitalismuskritik und Antifaschismus. Wir wollen gemeinsam diskutieren, Musik machen, Klamotten designen, Baden gehen und faul in der Sonne liegen, gemeinsam kochen und Parties feiern.

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Lübecker Aufruf: Krieg und Terror gegen Kurden sofort beenden!

Wir unterstützen den Lübecker Aufruf:

Krieg und Terror gegen Kurden sofort beenden!

Anlässlich des militärischen Überfalls des türkischen Erdogan-Regimes auf Kurdinnen und Kurden in der syrischen Region Afrin (Rojava) erklären wir, die Unterzeichner*innen dieses Aufrufs, unsere Solidarität mit allen von der türkischen Aggression betroffenen Menschen.

Der Einmarsch türkischer Truppen in kurdische Gebiete Syriens ist der Beginn eines neuen Kriegs zwischen zwei Staaten im Nahen Osten. Die terroristische Gewalt des Erdogan-Regimes bringt im Schatten des seit vielen Jahren mit massiver ausländischer Unterstützung geführten Bürgerkriegs in Syrien noch mehr Tod und Elend für die dort verbliebenen Menschen.

Doch es geht nicht nur um die Region Afrin (Rojava)! Erdogan treibt seit Jahren systematisch die ganze Region in Bürgerkrieg, Gewalt und Chaos. Ganze Städte wurden in den letzten Jahren von der türkischen Armee in den kurdischen Landesteilen der Türkei zerstört, Hunderttausende haben ihre Heimat verloren, Tausende wurden eingesperrt, misshandelt und getötet. Ein erneuter Völkermord durch türkische Militärs zeichnet sich bereits ab!

Alle diese Verbrechen werden von einem Mitglied der NATO verübt. Dabei kommen vor allem Waffen zum Einsatz, die von deutschen Firmen mit Zustimmung der deutschen Regierung an die Türkei geliefert wurden.

Deshalb fordern wir:

  • Sofortiger Rückzug der türkischen Armee aus der Region Afrin (Rojava)!
  • Alle Waffenlieferungen an die Türkei und ihre Verbündeten durch deutsche Firmen sind sofort einzustellen! Alle Mitgliedsstaaten der Europäischen Union müssen in gleicher Weise tätig werden.
  • Die NATO muss den Überfall auf die Region Afrin (Rojava) unmissverständlich verurteilen und unverzüglich und massiv auf ihren Partner Türkei einwirken, damit dieser sofort seinen Krieg gegen das kurdische Volk beendet.

Es ist Aufgabe der Bundesregierung, dieses in die Wege zu leiten und umzusetzen. Dabei geht es nicht nur um Not und Elend im Nahen Osten, sondern auch um den inneren Frieden in Deutschland mit seinen vielen türkisch- und kurdisch-stämmigen Bürgerinnen und Bürgern.

Lübecker Aufruf: Krieg und Terror gegen Kurden sofort beenden!

Tagesseminar „Sozialismus positiv bestimmt“

Sozialismus, das ist die Abschaffung aller Übel, die der Kapitalismus hervorbringt, heißt es. Und noch dazu ist er auch nicht die Wiedereinführung der Übel derjenigen Gesellschaftsformen, die vor dem Kapitalismus kamen. Sozialismus, das ist eine Gesellschaft ohne Ausbeutung und Herrschaft.

Aber was das nun alles konkret bedeutet, bleibt fast immer unklar. Es wird sich dann schon noch rechtzeitig herausstellen, wenn es soweit ist.

Wir wollen der Frage jedoch etwas genauer nachgehen und uns einen Tag lang mit ihr beschäftigen. Wir wollen gemeinsam versuchen, näher zu bestimmen, was „Sozialismus“ und „Abschaffung von Ausbeutung und Herrschaft“ eigentlich heißt. Dazu werden wir gemeinsam diskutieren und lesen, u.a. Texte von Marx, Engels, der Gruppe Internationale Kommunisten Hollands, Paul Mattick und den Freundinnen und Freunde der klassenlosen Gesellschaft.

Das Seminar findet am Samstag, 06. Januar 2018, von 10 – 19 Uhr in unserem Ladenlokal [kany] (Thälmannstr. 26) in Erfurt statt. Die Teilnahme ist kostenlos. Um Anmeldung wird gebeten. Kommt vorbei!

Tagesseminar „Sozialismus positiv bestimmt“

Gesucht: Jugendbildungsreferent*in ab 01.01.2018

Die Sozialistische Jugend Deutschlands – Die Falken Landesverband Thüringen ist ein linker Kinder- und Jugendverband mit Wurzeln in der Arbeiter*innenjugendbewegung.

Zum 01.01.2018 ist eine befristete Stelle als

Jugendbildungsreferent/Jugendbildungsreferentin

mit einem Umfang von 72% bis zum 31.12.2018 zu besetzen. Eine Verlängerung wird angestrebt. Der Dienstort ist Erfurt.

Das Aufgabengebiet umfasst folgende Schwerpunkte

  • Zusammenarbeit & Zuarbeit Landesvorstand und andere Gremien des Landesverbandes,
  • Administrative Aufgaben (Büroorganisation, Verwaltung, Anträge, Abrechnungen, Buchhaltung),
  • Unterstützung lokaler Gliederungen des Landesverbandes ohne Hauptamt,
  • Unterstützung von Ehrenamtlichen bei ihren Projekten,
  • Veranstaltungsorganisation und -durchführung,
  • Weiterentwicklung verbandlicher Arbeit,
  • Öffentlichkeitsarbeit,
  • Außenvertretung.

Dein Profil umfasst u.a.

  • ein abgeschlossenes Studium der Sozialwissenschaften, Sozialen Arbeit, Erziehungswissenschaften oder Pädagogik oder ein vergleichbarer Abschluss,
  • die Identifikation mit den Zielen und Werten unseres Verbandes,
  • Eigeninitiative und Teamfähigkeit,
  • Erfahrungen in der Jugendarbeit, der Jugendverbandsarbeit oder andere Formen der Selbstorganisation junger Menschen,
  • die Fähigkeit eigenständig neue Möglichkeiten für den Verband zu erkennen und zu ergreifen,
  • Bereitschaft zu Abend- und Wochenendterminen.

Wir bieten

  • eine Einarbeitung durch unsere jetzige Hauptamtliche und den Landesvorstand,
  • Betreuung durch unseren ehrenamtlichen Vorstand,
  • eine Vergütung in Anlehnung an den TVL-Ost,
  • eine abwechslungsreiche und interessante Tätigkeit,
  • einen Einstieg ins Berufsleben und persönliche Weiterbildungsmöglichkeiten.

Vollständige und aussagekräftige Bewerbungsunterlagen sind bis zum 01. November 2017 zu richten an kontakt@falken-thueringen.de

Gesucht: Jugendbildungsreferent*in ab 01.01.2018

Das war… das Frauen*-Theorie-Seminar

Vom 30.06. bis 02.07.2017 veranstalten wir zum zweiten Jahr in Folge das Frauen*-Theorie-Seminar in Kooperation mit der Mädchen- und Frauenpolitischen Kommission und dem Bundesvorstand. Veranstaltungsort war die Jugenbildungsstätte Kurt Löwenstein in Werftphul bei Berlin.

Ins Leben gerufen wurde das Frauen*-Theorie-Seminar als eine Falken-Bundesmaßnahme auf der Bundesfrauenkonferenz 2015. Ziel war es, Mädchen* und Frauen* darin zu bestärken, selbstbewusst an den theoretischen Debatten inner- und außerhalb des Verbandes teilzunehmen, und dabei gleichzeitig zu reflektieren, was uns Theoriearbeit erschwert und was anders laufen muss.

Während sich das Seminar im letzten Jahr um das Verhältnis von Geschlecht und (linker) Theoriearbeit drehte, stand dieses Jahr das Tabu von Aggressionen bei Frauen* im Mittelpunkt der Veranstaltung. Der Vorbereitungskreis, bestehend aus einigen Frauen* der Falken Thüringen, hatte dazu ein Thesenpapier angefertigt, das mit allen Teilnehmerinnen des Seminars diskutiert wurde. Weiterhin wurden wieder wie im letzten Jahr Workshops zu verschiedenen (vornehmlich nicht in erster Linie feministischen) Themen gehalten. So setzten wir uns mit dem Verhältnis von Theorie & Praxis, mit Neoliberalismus, dem widerständigen Potenzial von Kunst, einer Kritik an Critical Whiteness, Linkssein und psychischem Leiden sowie einigem mehr auseinander.

Abends wurde in die hauseigene „Haifischbar“ zu einem Wettkampf geladen. Hier treten die Teams in Ninja gegeneinander an:

Das Seminar war sehr erkenntnisreich, mit spannenden Diskussionen und tollen Begegnungen. Mit einiger Wehmut trennten sich am Sonntag wieder die Wege. Doch das nächste Frauen*-Theorie-Seminar kommt bestimmt.

Das war… das Frauen*-Theorie-Seminar

Dokumentation der Gedenkstättenfahrt nach Ravensbrück im April 2017

 

Vom 10. bis 15. April fand eine Gedenkstättenfahrt der Falken Thüringen nach Ravensbrück statt. Gefördert wurde diese durch Mittel des IBB (Internationales Bildungs- und Begegnungswerk).

Acht Teilnehmende im Alter von 17 bis 26 Jahren setzten sich mehrere Tage lang mit der Geschichte des Konzentrationslagers Ravensbrück auseinander, ein besonderer Fokus bildeten dabei die Themen „Frauen im Nationalsozialismus“, da es sich beim KZ Ravensbrück vornehmlich um ein Konzentrationslager für weibliche Häftlinge handelte und das Thema „Zwangsarbeit und Arbeit im Nationalsozialismus“. Mit dem pädagogischen Team der Gedenkstätte Ravensbrück unternahmen wir Führungen über das Gelände, außerdem fand eine angeleitete Kleingruppenarbeit statt, in welcher die Teilnehmenden eigenständig Recherchen in der Dauerausstellung betrieben und diese anschließend präsentierten. Vertiefende Workshops, die von unserer Teamenden vorbereitet und geleitet wurden (Textlektüre und Diskussion), boten die Möglichkeit, sich intensiver mit verschiedenen Aspekten nationalsozialistischer Herrschaft zu befassen. Ein Gang über das Uckermark-Gelände mit Aktivistinnen der Initiative Gedenkort Jugend-KZ Uckermark sowie die Auseinandersetzung vor Ort mit dokumentierten Schilderungen von verschiedenen Zeitzeuginnen führten zu einer intensiven Diskussion über Formen der Geschichtsaufarbeitung heute. Schließlich nutzten wir das digitale Archiv der Gedenkstätte Ravensbrück, um uns näher mit Berichten von Überlebenden auseinanderzusetzen. Eine von den Teilnehmenden vorbereitete kleine Gedenkveranstaltung bildete schließlich den Abschluss der Fahrt und bot noch einmal Raum für individuelles Gedenken.

Anbei sollen Fotos als auch Schilderungen der Teilnehmenden einzelner Programmpunkte unsere Fahrt illustrieren und dokumentieren. „Dokumentation der Gedenkstättenfahrt nach Ravensbrück im April 2017“ weiterlesen

Dokumentation der Gedenkstättenfahrt nach Ravensbrück im April 2017

Das „Kinder- und Jugendstärkungsgesetz“: § 45a und § 48b stoppen!

Noch vor der Sommerpause soll das „Kinder- und Jugendstärkungsgesetz“ (KJSG) beschlossen werden, der entsprechende Gesetzentwurf der Bundesregierung ist bereits auf den Weg gebracht.

Sollte das KJSG unverändert beschlossen werden, drohen uns und den anderen 21 Thüringer Jugendverbänden mit ihren insgesamt 300.654 Mitgliedern zwischen 6 und 27 Jahren (Quelle: LJFP 2017-2021) erhebliche Arbeitserschwernisse bis hin zur Gefahr des Zusammenbruchs spontaner selbstorganisierter Kinder- und Jugendarbeit!

Der Grund dafür sind zwei der Änderungen im SGB VIII: die Einführung der neuen §§ 45a und 48b. Diese halten wir u.a. in Übereinstimmung mit dem Deutschen Bundesjugendring (DBJR), dem Landesjugendring Thüringen (LJRT), der Arbeitsgemeinschaft der Jugendhilfe (AGJ) und dem Landesjugendhilfeausschuss (LJHA) für schädlich und unzweckmäßig.

Unseren Brief an die Abgeordneten findet ihr hier.

Das „Kinder- und Jugendstärkungsgesetz“: § 45a und § 48b stoppen!

Falken-Bundeskonferenz in Erfurt!

Vom 25.-28. Mai findet in die Erfurt die Bundeskonferenz der SJD – Die Falken statt.

Wir haben 180 Delegierte und ca. 60 Helfende zu Gast, um vier Tage lang zu diskutieren und zu streiten, zu lachen und zu feiern, uns auszutauschen und gemeinsam Mut zu machen.

Kommt vorbei, wenn ihr uns kennenlernen wollt oder Lust habt, bei unseren Parties mitzufeiern!

Alle Infos zur Bundeskonferenz findet ihr auf unserer Seite buko.falken-thueringen.de.

 

Hier könnt ihr euch einen kleinen Einblick vom Bundeskondress bekommen:

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Falken-Bundeskonferenz in Erfurt!

Linke Jugendverbände in Thüringen fordern Bleiberecht für Opfer rechter Gewalt

Pressemitteilung

Linke Jugendverbände in Thüringen fordern Bleiberecht für Opfer rechter Gewalt

Die Beethovenverbände Thüringens, der Zusammenschluss linker Jugendverbände, fordern die Thüringer Landesregierung auf, Asylsuchenden, die Opfer rechter Gewalt geworden sind, und deren Familien ein Bleiberecht zu gewähren. Damit unterstützen sie den gestrigen Vorstoß der flüchtlingspolitischen Sprecherinnen der rot-rot-grünen Landtagsfraktionen. Unter dem Dach der Beethovenverbände sind die Jugendverbände Jusos, linksjugend [‘solid], Grüne Jugend, SJD-Die Falken, Jugendwerk der AWO und Naturfreundejugend zusammengeschlossen. 

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Linke Jugendverbände in Thüringen fordern Bleiberecht für Opfer rechter Gewalt