Falken-Bundeskonferenz in Erfurt!

Vom 25.-28. Mai findet in die Erfurt die Bundeskonferenz der SJD – Die Falken statt.

Wir haben 180 Delegierte und ca. 60 Helfende zu Gast, um vier Tage lang zu diskutieren und zu streiten, zu lachen und zu feiern, uns auszutauschen und gemeinsam Mut zu machen.

Kommt vorbei, wenn ihr uns kennenlernen wollt oder Lust habt, bei unseren Parties mitzufeiern!

Alle Infos zur Bundeskonferenz findet ihr auf unserer Seite buko.falken-thueringen.de.

Falken-Bundeskonferenz in Erfurt!

Linke Jugendverbände in Thüringen fordern Bleiberecht für Opfer rechter Gewalt

Pressemitteilung

Linke Jugendverbände in Thüringen fordern Bleiberecht für Opfer rechter Gewalt

Die Beethovenverbände Thüringens, der Zusammenschluss linker Jugendverbände, fordern die Thüringer Landesregierung auf, Asylsuchenden, die Opfer rechter Gewalt geworden sind, und deren Familien ein Bleiberecht zu gewähren. Damit unterstützen sie den gestrigen Vorstoß der flüchtlingspolitischen Sprecherinnen der rot-rot-grünen Landtagsfraktionen. Unter dem Dach der Beethovenverbände sind die Jugendverbände Jusos, linksjugend [‘solid], Grüne Jugend, SJD-Die Falken, Jugendwerk der AWO und Naturfreundejugend zusammengeschlossen. 

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Linke Jugendverbände in Thüringen fordern Bleiberecht für Opfer rechter Gewalt

Gedenkstättenfahrt für Schüler*innen

Ab 02. März 2016 wollen wir uns einmal wöchentlich treffen, um gemeinsam eine Gedenkstättenfahrt zu planen und inhaltlich vorzubereiten. Zusammen mit Schülern und Schülerinnen aus Jena und Erfurt wollen wir dann in den Osterferien 2017 (10. bis 16. April) die Gedenkstätte Ravensbrück besuchen.

Den Nationalsozialismus lehnen fast alle Menschen ab – wir auch. Gleichzeitig fällt uns immer wieder auf, dass durch eine bloße Abgrenzung noch lange nichts über den Nationalsozialismus gewusst wird. Die Auseinandersetzung in Schule und Politik bleibt oft moralisch und floskelhaft. Dem möchten wir etwas entgegensetzen. Wir wollen zusammen an einer Kritik des Nationalsozialismus arbeiten, die darauf abzielt, ihn unmöglich zu machen.

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Gedenkstättenfahrt für Schüler*innen

Call for Papers für das neue ThuG Magazine

ThUg Magazine
Theorie & Ungeduld – ein neues Debattenorgan der SJD – Die Falken

Bundesweit haben sich einige Falken-Gliederungen zusammengetan, um eine neue Theorie-Zeitschrift, die als Debattenorgan für Aktive der Sozialistischen Jugend fungieren soll, zu gründen. Die Zeitschrift soll in unregelmäßigen Abständen (etwa einmal im Jahr) erscheinen, jedes Mal übernimmt eine andere Gliederung die Redaktion. Die erste Redaktion hat der Landesverband Thüringen übernommen.

Jedes Mal wird es einen Themenschwerpunkt geben, der in Form von Rezensionen und Artikeln bearbeitet wird. Ihr habt weitere Zusendungen, die nicht zum Themenschwerpunkt passen? Meldet Euch trotzdem bei uns!

  • Die Deadline für Beiträge für die erste Ausgabe ist: 15. Januar 2017.
  • Es gibt erstmal keine allgemeinen Angaben zu Umfang, der jeweilige Umfang eines Beitrages wird in Absprache mit der Redaktion festgelegt
  • Wenn ihr Lust habt, einen Beitrag zu verfassen, meldet Euch bei debattenorgan.sjd.die.falken@gmail.com.

Themenschwerpunkt: „Erstarken rechter Strukturen in Deutschland und Europa“

Ursachen des Erstarkens rechter Strukturen

Die Wahlerfolge der AfD in Deutschland stärken rechte Strukturen, sind aber gleichzeitig einer Veränderung des Wahlverhaltens und mutmaßlich auch der Einstellungsmuster vieler Menschen. Was ist geschehen, dass zu dieser Veränderung geführt hat? Warum wird die Gesellschaft plötzlich von vielen Menschen in dieser Art und Weise neu beurteilt? Auf welche gesellschaftlichen Veränderungen oder welche neuen Bewusstseinsstrukturen verweist diese Veränderung? Oder ist alles beim alten und gibt es bloß einen äußeren Anlass, der zu diesen Veränderungen führt? Welche Rollen spielen Gesellschaft, Alltag und psychische Konstitution der neuen Rechten und ihrer Unterstützer*innen? Was können diese Erkenntnisse für unsere polit-pädagogische Arbeit bedeuten?

Wer ist eigentlich diese Rechte Bewegung?

In Organisationen wie der AfD oder Bewegungen wie Pegida wirken Lehrer wie Björn Höcke, Adelssprößlinge mit NS-Minister-Großvätern wie Beatrixe von Storch und Unternehmerinnen wie Frauke Petry genauso wie Handwerker*innen, Rentner*innen, Arbeiter*innen. Gibt Teile der Bevölkerung, die die AfD, Pegida usw. stärker unterstützen und warum und mit welcher Absicht? Gibt es verschiedene Fraktionen und Interessensgruppen und warum bilden sie zusammen die AfD oder Pegida?

Wie lässt sich Momentan das Verhältnis rechtsradikaler Organisation zur rassistischen „Mitte“ bestimmen?

Im Laufe der letzten Monate scheint sich dieses Verhältnis verschoben zu haben.  Führen PEGIDA und AfD mit ihrem bürgerlichen Auftreten zu einer Enttabuisierung von und Entsensibilisierung für rechtsradikale Organisationen und Positionen; so wie es viele Linke behaupten.

Wie Organisieren sich rechte Strukturen heute?

Rechte Strukturen treten vielerorts selbstbewusst als „Bewegung“ auf. Deutlich wird in den meisten Regionen der BRD, dass der Organisationsgrad gestiegen ist. Inwiefern unterscheiden sich die Organisationsformen der „Rechtspopulisten“ von früheren Organisationsformen in der rechten Szene? Und welche Bedeutung haben diese Veränderung auf ihren derzeitigen Zuwachs an Teilnehmer*innen und Einfluss? Ist die Organisationsform vielleicht das „Neue“ an der momentanen rechten Bewegung?

Welche Rolle spielt Männlichkeit/ Geschlechterverhältnis?

In Bezug auf das Phänomen Rechtsextremismus sind Fragen nach geschlechtsspezifischen Aspekten erst in jüngerer Vergangenheit Gegenstand von Auseinandersetzungen geworden, dabei spielt Geschlecht offenbar durchaus eine Rolle – etwa wenn deutlich mehr Männer als Frauen in Österreich für Hofer stimmen. Artikel, die sich mit der Bedeutung von ‚Geschlecht‘ und ‚Sexualität‘ für das Erstarken rechter Strukturen befassen.

Gleichzeitig stellt sich die Frage welche Konzepte von Geschlecht innerhalb der Rechten Bewegung von Bedeutung sind und welche Funktionen diese übernehmen.

Stellt sich das in Deutschland anders dar als in anderen Ländern? Wie sieht das global aus?

Nicht nur in Deutschland, sondern auch in anderen europäischen Ländern lassen sich durch den Aufstieg von Parteien wie dem Front National (FN), der UK Independence Party (UKIP), der Freiheitlichen Partei Österreichs (FPÖ), der Prawo i Sprawiedliwość (PiS), oder Anexartiti Ellines (ANEL) – Aufzählung unvollständig – praktisch flächendeckend Manifestationen einer Bewegung beobachten, für die sich in der Wissenschaft sowie im journalistischen und alltäglichen Sprachgebrauch die Bezeichnung ‚rechtspopulistisch‘ etabliert hat. Lassen sich in den entsprechenden Ländern Gemeinsamkeiten finden, die eine europäische oder globale Perspektive auf diese Entwicklungen sinnvoll oder gar nötig machen, oder besteht hier die Gefahr die Einflüsse der jeweiligen spezifischen politischen Kultur bzw. der besonderen materiellen Voraussetzungen in den einzelnen Ländern zu vernachlässigen?

Was bedeutet das für uns? / Lassen sich aus den Analysen praktischen Schlüsse ziehen?

Welche Auswirkungen hat das Erstarken rechter Strukturen konkret auf die politische und pädagogische Praxis für die Falken als sozialistischer Jugendverband sowie linke Bewegungen im Allgemeinen? Sind konkrete Gegenstrategien denkbar? Wie interpretieren andere linke Gruppen oder die Antifa dieses Erstarken? Wie weit Tragen deren Lösungen?

Welche Rolle spielen die verschiedenen Aspekte des Parteiprogramms der AfD – Marktliberalismus vs. Volksgemeinschaft?

Felix Korsch und Volkmar Wölk verorten in einer gleichnamigen Publikation die AfD als nationalkonservativ und marktradikal. Wie lassen sich diese auf den ersten Blick widersprüchlich erscheinenden Positionen gerade im Hinblick auf den Erfolg bei den Wählerinnen und Wählern erklären?

Verhältnis zwischen AFD und der außerparlamentarischen Bewegung?

Trotz Berührungsängsten lassen sich inhaltliche und personelle Überschneidungen zwischen der AfD als Partei und PEGIDA als außerparlamentarischer „Bewegung“ nicht verneinen. Wie aber genau gestaltet sich das Verhältnis zwischen AFD und anderen neu-rechten Organisationen, wie z.B. „den Identitären“, dem Institut für Staatspolitik und anderen rechten „Thinktanks“. Welche Wechselwirkungen gibt es zwischen den Organisationen, bzw. zwischen Bewegung und Partei?

Unterschiede zwischen alten und neuen Bundesländern?

Ost-/Westunterschiede gehören in Bezug auf das aktuelle Erstarken rechter Strukturen zu den häufig diskutierten Themen im medialen und wissenschaftlichen Bereich. Nicht nur das höhere Mobilisierungspotential von *GIDA-Bewegungen, sondern auch die höhere Zustimmung zu Dimensionen rechtsextremer Einstellung in den neuen Bundesländern, scheinen zunächst für eine Einordnung als ‚Ost-Problem‘ zu sprechen. Ist eine derartige Einschätzung sinnvoll und falls ja, was kann als Ursache für die Unterschiede zwischen alten und neuen Bundesländern in Betracht gezogen werden?

Welche Rolle spielt Antisemitismus?

Die Beobachtung von Antisemitismen bei PEGIDA bietet auf den ersten Blick einen verwirrenden Widerspruch. Wird von PEGIDA auf der einen Seite der Antisemitismusvorwurf zur Diffamierung von MuslimInnen genutzt und vor ‚muslimischem Antisemitismus‘ gewarnt, so existiert gleichzeitig eine ganze Bandbreite an offen antisemitischen Kommentaren von PEGIDA-TeilnehmerInnen im Netz und wenn es gegen Israel geht, finden sich hier auch von offizieller Seite deutlich antisemitische Stereotype wieder. In welchen Formen sind Antisemitismus oder verschwörungstheoretische Deutungsmuster im völkischen Lager verankert und geht mit dem Erstarken rechter Strukturen in Deutschland auch ein generelles Erstarken des Antisemitismus einher?

Feindbild: Muslim

Zentrales Thema von PEGIDA ist eine angeblich drohende ‚Islamisierung‘ des ‚christliches Abendlandes‘. Doch was soll mit diesen Begriffen tatsächlich zum Ausdruck gebracht und erklärt werden? Welchen Inhalt hat die Konstruktion des Feindbildes ‚Muslim‘, wie lässt es sich analytisch fassen und welche Funktion erfüllt dieses?

Die neue Rechte, die neue Linke und die soziale Frage

Während die soziale Frage früher das Aushängeschild der Linken war, scheint das Thema soziale Ungerechtigkeit heute vor allem von Rechten medial wirksam besetzt zu werden, während die Linke sich Fragen der Identitäten und ihrer Vielfalt widmet.

Wie kam es zu dieser Verschiebung und welche inhaltlichen Folgen hat sie für die Thematisierung von sozialer Not.

Parallelen 1930 und heute

Gibt es Parallelen zwischen den politischen und gesellschaftlichen Situationen in den späten 20er- / frühen 30er-Jahren und heute? Kann neben dem Erstarken, Radikalisieren und sichtbar Werden der Rechten auch ein entsprechender Trend links der Mitte beobachtet werden? Ist die Demokratie geschwächt? Gibt es heute eine Wiederkehr der „Großen Depression“? Ist das Zunehmen der rechten Selbstjustiz ein Indiz für die Wiederkehr offener Straßenkämpfe und dem teilweisen Zusammenbruch des Gewaltmonopols?

Call for Papers für das neue ThuG Magazine

Stellenausschreibung: Jugendbildungsreferent*in gesucht

Die Sozialistische Jugend Deutschlands – Die Falken Landesverband Thüringen ist ein linker Kinder- und Jugendverband mit Wurzeln in der Arbeiter*innenjugendbewegung.

Zum 01.01.2017 ist eine befristete Stelle als

                Jugendbildungsreferent/Jugendbildungsreferentin

mit einem Umfang von 70% bis zum 31.12.2016 zu besetzen. Eine Verlängerung wird angestrebt. Der Dienstort ist Erfurt.

Das Aufgabengebiet umfasst folgende Schwerpunkte:

  • Zusammenarbeit & Zuarbeit Landesvorstand und andere Gremien des Landesverbandes
  • Administrative Aufgaben (Büroorganisation, Verwaltung, Anträge, Abrechnungen, Buchhaltung)
  • Unterstützung lokaler Gliederungen des Landesverbandes ohne Hauptamt
  • Unterstützung von Ehrenamtlichen bei ihren Projekten
  • Veranstaltungsorganisation
  • Weiterentwicklung verbandlicher Arbeit
  • Öffentlichkeitsarbeit

Dein Profil umfasst u.a.

  • ein abgeschlossenes Studium der Sozialwissenschaften, Sozialen Arbeit, Erziehungswissenschaften oder Pädagogik oder ein vergleichbarer Abschluss,
  • die Identifikation mit den Zielen und Werten unseres Verbandes,
  • Eigeninitiative und Teamfähigkeit,
  • Erfahrungen in der Jugendarbeit, der Jugendverbandsarbeit oder andere Formen der Selbstorganisation junger Menschen,
  • die Fähigkeit eigenständig neue Möglichkeiten für den Verband zu erkennen und zu ergreifen
  • Bereitschaft zu Abend- und Wochenendterminen

Wir bieten

  • eine Einarbeitung durch unsere jetzige Hauptamtliche und den Landesvorstand,
  • Betreuung durch unseren ehrenamtlichen Vorstand,
  • eine Vergütung in Anlehnung an den TVL-Ost,
  • eine abwechslungsreiche und interessante Tätigkeit,
  • einen Einstieg ins Berufsleben und persönliche Weiterbildungsmöglichkeiten.

Vollständige und aussagekräftige Bewerbungsunterlagen sind bis 01. Dezember 2016 zu richten an:

SJD – Die Falken LV Thüringen
Thälmannstraße 26
99085 Erfurt

Wir bitten auf die Übersendung von Originalen zu verzichten. Gern kannst Du Dich auch per Mail (kontakt@falken-thueringen.de) bewerben.

Stellenausschreibung: Jugendbildungsreferent*in gesucht

Winterdinx 27. Dez – 1. Jan

Auch dieses Jahr wollen wir wieder die Zeit zwischen Weihnachten und Neujahr miteinander und mit anderen Falken aus dem gesamten Bundesgebiet verbringen. Wer nach Weihnachten mal Ruhe von der Familie braucht, sich etwas Besseres vorstellen kann, als sich Sylvester vor viel zu vollen Clubs stundenlang die Beine in den Bauch zu stehen und sich dazu erklären will, warum man das Unbehagen mit dieser Welt nicht loswird, ist bei uns genau richtig. Wir wollen Pause von den alltäglichen Zumutungen machen, praktisch in Selbstorganisation etwas Besseres als die Konkurrenz leben und uns theoretisch in Seminaren und Workshops darüber Gedanken machen, warum wir mit dieser Welt keinen Frieden schließen wollen.

Es soll Workshops zu Antisemitismus und Feminismus geben, zu Kampfsport und Kapitalismus und zu vielen anderen Themen.
Wenn du selbst was anbieten möchtest oder zu einem Thema schon immer mal was erfahren wolltest, dann kannst du das in deiner Anmeldung dazuschreiben. Dazu kommt das Abendprogramm mit Vorträgen, Musik und dem ein oder anderen Bier/Limonade, Ausschlafen am nächsten Morgen inklusive. Die einzige Voraussetzung ist, dass du Lust hast, dich einzubringen.

Wenn ihr Interesse habt, meldet euch einfach.

Kosten: 60€. Die Veranstaltung findet in Barsinghausen statt.

Winterdinx 27. Dez – 1. Jan

BFD Stelle bei den Falken

Bei uns wird ab dem 01. Oktober wieder eine Bundesfreiwilligendienst-Stelle für unser Landesverbands-Büro in Erfurt ausgeschrieben. Wir suchen politisch interessierte junge Leute, die Interesse an linker Bildungs- und Jugendarbeit haben.

 

Wir, das ist der Landesverband Thüringen der Sozialistischen Jugend – Die Falken. Wir sind ein linker Kinder- und Jugendverband mit Wurzeln in der Arbeiterjugendbewegung. Wir organisieren Zeltlager, Gedenkstättenfahrten, Vorträge, Seminare, Arbeitskreise und Gruppenarbeit. Wir sind parteiunabhängig, aber parteiisch gegen Herrschaft und Ausbeutung und für eine andere, bessere Welt. Zusammen versuchen wir die Gesellschaft zu verstehen und zu verändern. Weil sowohl das Verstehen als auch das Ändern allein nicht gut funktionieren können, denken wir, dass es notwendig ist sich zusammen zu tun.

 

Was erwartet dich bei uns als BFDler? Einerseits hast du bei uns die Möglichkeit, dir selbst ein Projekt zu überlegen und umzusetzen. Andererseits enthältst du Einblick in folgende Bereiche: politische Bildungsarbeit mit Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen, Veranstaltungs- und Projektorganisation, Öffentlichkeitsarbeit, Büroorganisation & Verwaltung, Finanzen und Buchhaltung, verbandliche Aktivitäten & Zusammenarbeit mit den ehrenamtlich Aktiven, Einblicke in die selbstverwaltete und selbst-organisierte Jugendverbandsarbeit. Schwerpunkte deiner Arbeit können wir je nach Interesse auch absprechen.

 

Du bist grade mit Schule, Ausbildung oder Bachelor fertig und hast Interesse?
Melde dich bei uns unter kontakt@falken-thueringen.de.

BFD Stelle bei den Falken

Neuauflage der Jenaer Osterkonferenz

 

Teilnehmer*innen der Jenaer Osterkonferenz 1916

 

An den Osterfeiertagen 1916 versammelten sich in Jena 62 Mitglieder und Aktivisten der Arbeiter*innenjugend zu einer illegalen antimilitaristischen Osterkonferenz. Trotz zahlreicher sonstiger Differenzen einte sie die Ablehnung der Burgfriedenspolitik der Reichstagsfraktion der SPD und der Wunsch nach einer Friedens- und einer wirkungsvollen Oppositionspolitik. Unter Leitung Karl Liebknechts kamen hier diejenigen zusammen, die mit einem “immer weiter so” nichts anfangen konnten und sorgten damit dafür, dass diese Konferenz wegweisend war für die oppositionelle Arbeit der nächsten Jahre.

In Erinnerung an diese für die damalige Arbeiter*innenjugendbewegung so wichtige Zusammenkunft organisieren wir in Jena eine „Osterkonferenz 2016“, die das historische Ereignis beleuchten soll, um daran anknüpfend die Perspektive auf die Gegenwart zu lenken.

Mehr Informationen zur Veranstaltung findet ihr auf unserer Seite zur Osterkonferenz: jenaer-osterkonferenz.de

Wenn du Lust und Zeit hast, komm vorbei.: es gibt Vorträge zur gesellschaftlichen Situation 1916, Diskussionsrunden zum Thema Jugendopposition und Antimilitarismus, eine gemeinsame Kranzniederlegung in Erinnerung an die Teilnehmer und Teilnehmerinnen der Osterkonferenz 1916 und einen Vortrag mit David Salomon zum Thema „Imperialismus heute“.

Neuauflage der Jenaer Osterkonferenz

Veranstaltungsreihe zur Novemberrevolution

Veranstaltungsreihe zur Novemberrevolution der Falken Erfurt

ZUR REIHE

Im November 1918 hatten die Matrosen der in Kiel liegenden Schlachtschiffe genug vom Krieg. Statt sich auf die Schlachtbank führen zu lassen, meuterten sie. Innerhalb kurzer Zeit breitete sich in ganz Deutschland ein Aufstand der Arbeiter und Soldaten aus. Das Kaiserreich brach zusammen und die Räte der Arbeiter und Soldaten übernahmen die Macht. Doch während die einen versuchten, die Revolution auszuweiten, bemühten sich die anderen, das Erreichte, die bürgerliche Republik, zu sichern – auch gegen die Revolutionäre, die weiter und mehr wollten.
Am Ende dieser Auseinandersetzung waren Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht und unzählige andere bekannte Revolutionäre und unbekannte Arbeiter ermordet. Die Revolution war in Blut ertränkt und die Freikorps, die Wiege des Nationalsozialismus, gestärkt. Die Spaltung der Arbeiterbewegung war unumkehrbar geworden und während die einen ihre Wunden leckten oder damit begannen, die Kommunistische Partei in ein Organisation für außenpolitische Interessen Sowjetrusslands zu verwandeln, versuchte die SPD, die Weimarer Republik Richtung Sozialismus zu entwickeln, bis die Nationalsozialisten dem Treiben beider mit Repression und Mord ein Ende machten.

04.01. • 18.30 UHR • VORTRAG UND DISKUSSION: DIE NOVEMBERREVOLUTION UND IHRE FOLGEN

Der Vortrag gibt einen einführenden Überblick über die Ereignisse der Novemberrevolution von 1918 und richtet sich damit insbesondere an Neueinsteiger*innen, die in den letzten Jahren nicht an unserer Veranstaltungsreihe teilgenommen haben.
Warum meuterten die Matrosen in Kiel und läuteten damit die Novemberrevolution ein? Wer waren die unterschiedlichen Protagonisten innerhalb der Revolution und wofür kämpften sie? Und warum wurden am Ende dieser Auseinandersetzungen Rosa Luxemburg, Karl Liebknecht und tausende weitere Arbeiter*innen und Sozialist*innen von der „losgelassenen Soldateska“ niedergemetzelt? Diese und viele weitere Fragen sollen an diesem Abend beantwortet werden.

Es spricht Frederik, der Mitglied der Sozialistischen Jugend in Erfurt ist und die Novemberrevolutionsreihe in den letzten Jahren mitorganisiert hat.

08.01. BIS 10.01. • WOCHENENDSEMINAR: ROSA UND KARL

KURT LÖWENSTEIN HAUS • WERFTPHUL/BERLIN

Während in Berlin die Revolution der sozialistischen Arbeiter*innen langsam zu Ende geht und alle Zeichen auf bürgerliche Republik statt Sozialismus stehen, ermorden am Abend des 15. Januar 1919 Mitglieder der Freikorps Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht. Die Gründungsmitglieder des Spartakusbundes und der Kommunistischen Partei sind die ersten prominenten Opfer der Konterrevolution, die auch vorher und nachher unzählige Revolutionär*innen abschlachtet.
Mit ihrem politischen Kampf für den Sozialismus, die Selbstbestimmung der Arbeitenden, ihrer Kritik an Kapitalismus und der Mehrheits-Sozialdemokratie sind Liebknecht und
vor allem Luxemburg bis heute Vorbilder für Sozialist*innen und ein Blick auf ihr Wirken und ihre Schriften lohnt sich bis heute.
Auf dem Seminarwochenende unseres Bundesverbandes wollen wir und etwa 200 andere Genoss*innen uns ein Wochenende lang an Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht erinnern, indem wir uns mit ihrem theoretischen Werk und politischem Wirken auseinandersetzen und anderen Fragen nachgehen, die wir für eine Kritik des Kapitalismus für nützlich halten.

Anmeldung bis 03.01.2015 an kontakt@falken-erfurt.de

Kostenbeitrag: 25 € • gemeinsame Anreise ab Erfurt und Jena

11.01. • 18.30 UHR • DIE ROLLE UND ARBEIT DER ARBEITER- UND SOLDATENRÄTE IN DER NOVEMBERREVOLUTION

Noch heute gelten die Räte vielen als eine politische Form, in der sich eine sozialistische Gesellschaft herrschaftsfrei organisieren könnte. Sie sollen eine Alternative zu Parlament und Regierung sein und der Ausdruck der politischen Macht der bis dahin Beherrschten.
Auch in der deutschen Revolution 1918/1919 spielten die Arbeiter- und Soldatenräte eine prominente Rolle. Am Ende jedoch gaben sie ihre Macht ab. Die Weimarer Republik war keine sozialistische, sondern eine parlamentarische. Im Vortrag soll, am Beispiel der Großberliner Arbeiter- und Soldatenräte, der Frage nachgegangen werden, wer eigentlich in den Räten saß, was sie diskutierten und taten, kurz: welche Rolle sie in der Revolution spielten.

Gerhard Engel hat u.a. ein Buch über den linksradikalen Bremer Kommunisten Johann Knief geschrieben und ist Mitherausgeber eine dreibändigen Dokumentensammlung der Groß-Berliner Arbeiter- und Soldatenräte in der Revolution 1918/1919.

17.01. • 11.30 UHR • LESUNG ZUR NOVEMBERREVOLUTION

„Das war sicher erst der Beginn. Die wirklichen Kämpfe würden erst kommen! Ich wollte dabei sein. Ich mußte dabei sein, denn es ging auch um mich. Es ging um die Freiheit der Unterdrückten.“ Mit diesen Worten beschrieb der damals 17-jährige Maschinenschlosser Hans Lorbeer den Vorabend der Novemberrevolution. Vorausgegangen waren diesen Ereignissen der erste Weltkrieg und die Spaltung der Arbeiter*innenbewegung in Deutschland und vielen anderen Ländern.
In diesen Tagen wurde alles angezweifelt, die ansonsten träge Masse geriet in Bewegung, die alten Führer verloren allesamt die Kontrolle über sie und einen Moment lang schien es so, als würden die Menschen wirklich beginnen, ihre Geschichte gemeinsambewusst zu machen.
Doch die versuchte Revolution endete im Blutbad, statt einer neuen Welt kam eine neue Regierung, an die Stelle der alten Obrigkeit trat eine neue und die Massen kehrten zurück an ihren Arbeitsplatz und in ihren Alltag.
Anhand ausgewählter Zitate verschiedener Teilnehmer*innen und Beobachter*innen der Ereignisse, aus Flugblättern und literarischen Verarbeitungen wollen wir die Geschichte der Novemberrevolution vom Matrosenaufstand in Kiel bis zur Ermordung Rosa Luxemburgs und Karl Liebknechts und der blutigen Niederschlagung aller revolutionären Versuche in einer Lesung nacherzählen.

Die Lesung findet im Rahmen eines Brunchs statt und wird musikalisch begleitet. Für die Verpflegung bitten wir um eine Spende von 5€.

Alle Veranstaltungen finden im Ladenlokal der Falken Erfurt statt -> Thälmannstr. 26/Neben Pizza Town/99085 Erfurt

Veranstaltungsreihe zur Novemberrevolution