Neuauflage der Jenaer Osterkonferenz

 

Teilnehmer*innen der Jenaer Osterkonferenz 1916

 

An den Osterfeiertagen 1916 versammelten sich in Jena 62 Mitglieder und Aktivisten der Arbeiter*innenjugend zu einer illegalen antimilitaristischen Osterkonferenz. Trotz zahlreicher sonstiger Differenzen einte sie die Ablehnung der Burgfriedenspolitik der Reichstagsfraktion der SPD und der Wunsch nach einer Friedens- und einer wirkungsvollen Oppositionspolitik. Unter Leitung Karl Liebknechts kamen hier diejenigen zusammen, die mit einem “immer weiter so” nichts anfangen konnten und sorgten damit dafür, dass diese Konferenz wegweisend war für die oppositionelle Arbeit der nächsten Jahre.

In Erinnerung an diese für die damalige Arbeiter*innenjugendbewegung so wichtige Zusammenkunft organisieren wir in Jena eine „Osterkonferenz 2016“, die das historische Ereignis beleuchten soll, um daran anknüpfend die Perspektive auf die Gegenwart zu lenken.

Mehr Informationen zur Veranstaltung findet ihr auf unserer Seite zur Osterkonferenz: jenaer-osterkonferenz.de

Wenn du Lust und Zeit hast, komm vorbei.: es gibt Vorträge zur gesellschaftlichen Situation 1916, Diskussionsrunden zum Thema Jugendopposition und Antimilitarismus, eine gemeinsame Kranzniederlegung in Erinnerung an die Teilnehmer und Teilnehmerinnen der Osterkonferenz 1916 und einen Vortrag mit David Salomon zum Thema „Imperialismus heute“.

Neuauflage der Jenaer Osterkonferenz